Industriekaufmann / -frau

Fakten & Ausbildungsalltag

Fakten Industriekaufmann (m/w)
  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre 
  • SchulischeVoraussetzungen: Guter Mittlerer Bildungsabschluss
  • Persönliche Voraussetzungen: Einsatzbereitschaft & Eigenverantwortung, Spaß an Büroarbeit, Organisationstalent, sorgfältige Arbeitsweise, Kontakt- und Kommunikationsfreudigkeit, Teamgeist
  • Einsatzgebiete: Arbeitsvorbereitung, Personalwesen,  Einkauf,  Finanzbuchhaltung, Anwendungstechnik, Logistik, Controlling, Vertrieb, Marketing, IT, Forschung & Entwicklung, Qualitätsmanagement, 
  • Ausbildungsstandort: Memmingen
  • Berufsschulstandort: Staatlich Kaufmännisches Berufsbildungszentrum Jakob Küner in Memmingen
     
Berufsschultage:
  • 1. Lehrjahr: jeden Montag und alle zwei Wochen zusätzlich Freitag
  • 2. Lehrjahr: jeden Dienstag und alle zwei Wochen zusätzlich Donnerstag
  • 3. Lehrjahr: jeden Mittwoch

 

Prüfungen:
  • Schriftliche Zwischenprüfung nach 1 ½ Jahren
  • Schriftliche Abschlussprüfung nach 3 Jahren in folgenden Fächern:
    • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
    • Wirtschaft-/Sozialkunde
    • Geschäftsprozesse
    • Mündliche Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung (Fachpräsentation und anschließende Gesprächsführung)
Ausbildungsalltag

Der Ausbildungsberuf Industriekaufmann / -frau hat viele Facetten. Industriekaufleute steuern betriebswirtschaftliche Abläufe in Unternehmen. In der Materialwirtschaft vergleichen sie Angebote, verhandeln mit Lieferanten und betreuen die Warenannahme und ‑lagerung. In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren oder Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen und Preislisten zu erarbeiten und mit den Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen, gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich. Außerdem erarbeiten sie gezielte Marketingstrategien. Sind sie in den Bereichen Rechnungswesen bzw. Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im Personalwesen ermitteln sie den Personalbedarf, wirken bei der Personalbeschaffung bzw. ‑auswahl mit und planen den Personaleinsatz.  

Nach bestandener Prüfung stehen mehrere Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Ob Fach- oder Betriebswirt: Das Angebot bei IHK und anderen Bildungsträgern ist vielfältig und interessant. Auch Aufstiegsqualifikationen über Bachelor- oder Masterstudiengänge erweitern das betriebswirtschaftliche Wissen ebenso wie diverse Seminarteilnahmen.